Der Wind ist hier zur Zeit ziemlich stark. Nicht, dass es dadurch wirklich kühler wäre, aber auf das Meer und die Wellen hat er schon einen bemerkenswerten Einfluss.
Die Wellen kommen mir hoch und mit unberechenbarer Wucht entgegen. Es hat einige Zeit und einige Schlucke Wasser gedauert, bis vom seichten Strand endlich zu einer Wassertiefe kam, bei der ich nicht mehr bei jeder Welle fast rückwärts flog. Als ich dann so in den Wellen trieb, ist mir bewusst geworden, wieviel doch das Meer und das Leben gemeinsam haben…
Wenn man den Wellen entgegen, direkt ins Gesicht schaut, kann man viel besser mit ihnen umgehen. Die Stärke und Höhe der zu überwindenden Wassermasse ist viel einfacher einzuschätzen. Man erkennt, mit welchen Wellen man einfach mitgehen kann und bei welchen man sich lieber etwas hoch schwingt um nicht das ganze Gesicht voll Meerwasser zu haben.
Am Ende wurde mir bewusst, dass man sich nicht gegen das Meer und die Wellen wehren kann. Man geht mit dem „flow“, man hilft etwas nach, paddelt mal mehr und mal weniger und schlussendlich ist doch alles so, wie es sein soll…

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